Kolonialität der Macht. De/Koloniale Konflikte: zwischen Theorie und Praxis

Vom Konzept der Kolonialität ausgehend vereinen die einzelnen Artikel dekoloniale Forschungsperspektiven an der Schnittstelle von Universität und politischem Aktivismus aus dem lateinamerikanischem Raum.

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Taschenbuch, 196 S., Unrast Verlag (2013), Hg.: Pablo Quintero & Sebastian Garbe

 

Von Aníbal Quijano, Anfang der 1990er Jahre eingeführt, wurde das Konzept der Kolonialität der Macht von einer Vielzahl von DenkerInnen – vor allem in und aus Lateinamerika – aufgenommen und weitergeführt. Daraus hat sich eine kritische Denkrichtung entwickelt, von der aus es möglich ist, die Macht- und Wissensverhältnisse in der modernen Welt und im globalen Zusammenhang zu beleuchten.

In diesem Band wird den deutschsprachigen LeserInnen ein Zugang zu dem Werk von Aníbal Quijano und dem Konzept der Kolonialität der Macht ermöglicht. Dies wird mit Arbeiten von lateinamerikanischen ForscherInnen ergänzt, die konkrete Zusammenhänge unter dem theoretischen Einfluss von Quijano herausfordern und Beiträge für die Überwindung der Kolonialität leisten.

 

Aníbal Quijano selbst formuliert es so: »Es geht darum, sich von den Verknüpfungen der modernen Rationalität mit der Kolonialität loszulösen sowie von jeden Machtverhältnissen, die nicht durch die freie Entscheidung von freien Menschen begründet sind.«