Maria Regina Jünemann - Die Anarchistin

Libertäre Bibliothek 2

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Taschenbuch, 130 S., Edition AV (2008)

 

Eine grausame Freude ist in ihr. Sie selbst ist vom rächenden Schicksal ausersehen, ihn ans Messer zu liefern...
Was tut ihr die Kälte, wie sie bäuchlings im Schnee liegen muss, um sich als Lauscherin draußen im Wäldchen nicht zu verraten? Sie muss ihre Luchsohren schon sehr anstrengen, dass sie die halblauten Worte, die dazu noch ein widriger Luftzug verweht, aufnehmen kann. Den Angriffsplan muss sie mitbringen, die Marschroute. Die Gruppen formieren sich. Sie hört die Verteilung, hört Robert die Losung geben, das Kommando zum Abmarsch in einer Stunde.

 

Maria Regina Jünemanns nach über achtzig Jahren hier erstmals wieder vorgelegter Sozialroman „Die Anarchistin“ spielt zeitlich vor dem Ersten Weltkrieg und reicht bis zur Revolution 1918/19. Das Buch handelt von einer jungen Frau namens Irene aus proletarischem Milieu, dem sie zu entfliehen sucht.