Schreie aus der Finsternis. Lyrik

Underground Lyrik Anthologie

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Taschenbuch, 188 S., Selbstverlag (2008)


Wer nach einem Zentrum lebendiger Literatur gefragt wird, dem wird wohl nicht unbedingt sofort Gross-Gerau einfallen. Sollte es aber. Denn dort wirkt Jerk Goetterwind und lenkt nun schon seit Jahren von einem Postfach aus sein literarisch-musikalisches Imperium.
Als Neustes ist im Hause Goetterwind die Underground Lyrik Anthologie "Schreie aus der Finsternis" erschienen, die bis zum Rand mit hochkarätigen Beitraegen gefuellt ist. Von 28 Autoren und einem Illustrator aus D, USA, CH und A. Man kann die Gedichte im besten Sinne als unpraetentioes bezeichnen, auch - oder gerade weil -dieser Begriff im Feuilleton inzwischen zu Tode geritten wurde, weil die Kritiker ihn auf jeden ueberkandidelten Scheiss anwenden.
In der Anthologie sind Autoren mit Texten vertreten, die in der gleichgeschalteten und blutleeren Hochglanz-Literatur der etablierten Verlage so gut wie nicht vorkommen. Direkt und ungeschminkt werden Berichte aus den Hinterhoefen, Kellern und Katakombenunserer Gesellschaft und unserer Seele geliefert, ganz ohne mit einem vermeintlichen Underdog-Status zu kokettieren. Nuechterne Bestandsaufnahme.
Und dieser Bestandsaufnahme eine Oeffentlichkeit gegeben zu haben, ist dem Goetterwind Imperium hoch anzurechnen.
[Axel Monte]